Vom Boot zum Dethleffs Globetrotter XLi
Fünf Jahre lang hatten wir eine Motorjacht in Kroatien, verkauft haben wir sie, weil Boote zuverlässig Geld vernichten. Der Wunsch, unabhängig unterwegs zu sein und dabei zu arbeiten, blieb. Daraus wurde ein großer Integrierter, bei dem die Vordersitze zum Wohnraum gehören und man im Stehen durch das ganze Fahrzeug kommt. Dass der gedrehte Fahrersitz einmal unser liebster Platz an Bord sein würde, hätten wir vorher nicht gedacht.
Warum es ein Fahrzeug vom Händlerhof wurde
Unser Globetrotter XLi stand zwei Jahre bei Güma in Mannheim, daraus ergab sich der Preis, den wir bezahlt haben, nämlich 157.900 Euro. Die Erstzulassung lief erst bei der Übernahme, technisch war das Fahrzeug also neu, kalendarisch nicht. Wer so ein Angebot prüft, sollte sich ansehen, wie lange es gestanden hat und was in der Zeit gepflegt wurde. Direkt nach der Übernahme traten die ersten Probleme auf, und das Wohnmobil war kurz darauf wieder in der Werkstatt.
Was wir beim nächsten Mal genauer ansehen würden
Die Grundrissvariante 7850-2 EB passt für uns zu dritt, mit den Einzelbetten im Heck und dem Hubbett über dem Fahrerhaus. Eng wird es dort, wo die Sitzecke an ihre Grenzen kommt, ihre lange Seite bietet höchstens 30 Zentimeter Sitzfläche. Bei zwei Erwachsenen und zwei Teenagern würden wir deshalb genauer hinschauen, ob der Grundriss trägt. Alles Weitere zur Übergabe und zu den Punkten, die wir dabei übersehen haben, kommt in eigene Beiträge.