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Drei Achsen zwei Laptops ein Wohnmobil

Dethleffs Globetrotter XLi: unser Zwischenfazit nach 5.000 km

Ratgeber · 11. August 2026
Blick durch den Innenraum des Dethleffs Globetrotter XLi vom Eingang nach hinten, links die Küche, rechts die Sitzgruppe, im Hintergrund die Betten im Heck

Gut 5.000 Kilometer stehen auf dem Tacho, davon rund zwei Drittel Autobahn, dazu drei Wochen Leben im Fahrzeug. Das reicht für ein ehrliches Zwischenfazit zu unserem Dethleffs Globetrotter XLi, auch wenn es für ein Langzeiturteil zu früh ist. Der XLi ist ein integriertes Wohnmobil mit Doppelachse, 8,61 Meter lang und auf 5.400 Kilo aufgelastet. Hier steht, wie sich der Alltag zu dritt anfühlt, was uns positiv überrascht hat, wo die Verarbeitung nachlässt und für wen das Fahrzeug zu eng wird. Zahlen gibt es dort, wo wir sie wirklich gemessen haben.

Zu dritt am Abend sitzt jeder bequem

Ein normaler Abend sieht bei uns immer gleich aus. Ich sitze auf dem gedrehten Fahrersitz, Maria auf dem Beifahrersitz mit den Füßen auf der Fußablage, unser Sohn fläzt in der Sitzecke. Von allen drei Plätzen sieht man den Fernseher, ohne dass jemand den Hals verdreht. Eng wird das nicht, und bedrückend wirkt es auch nicht. Muss ich raus, verschieben wir kurz den Tisch, das dauert zwei Sekunden.

Abend im Globetrotter XLi mit laufendem Fernseher und der Sitzecke
An einem normalen Abend läuft der Fernseher, und alle drei Plätze haben Blick auf den Bildschirm.

Der Fernseher mit 32 Zoll ist für den Raum groß genug und sitzt an der richtigen Stelle über dem Sideboard. Der Ton klingt allerdings etwas blechern. Es gibt inzwischen offenbar eine Variante mit Soundbar darunter, das wäre die bessere Lösung. Ob sich das nachrüsten lässt, schauen wir uns noch an.

Den Alltag im XLi macht vor allem angenehm, dass man sich selten im Weg steht. Wenn ich in der Küche stehe, kommt hinter mir immer noch jemand vorbei. Nur bei offener Kühlschranktür ist Schluss.

Drei Dinge, die wir unterschätzt haben

Der Fahrersitz ist mein liebster Platz im ganzen Dethleffs Globetrotter XLi geworden. In einem integrierten Wohnmobil gehören die Vordersitze zum Wohnraum. Gedreht sitze ich direkt am Tisch, mit dem Laptop davor, und das ist bequemer als jede andere Position an Bord. Vor dem Kauf hätte ich das nicht auf dem Zettel gehabt, weil man einen Fahrersitz eben als Fahrersitz betrachtet.

Die zweite Entdeckung betrifft die Betten im Heck. Deren Lattenroste lassen sich hochklappen, sodass man aufrechter sitzt. Wir nutzen das inzwischen morgens für den Kaffee im Bett, mit weit offener Dachluke, frischer Luft und blauem Himmel darüber. Das gehört zu den Dingen, die in keinem Prospekt stehen und den Tag trotzdem besser machen. Ein Verkäufer hat uns darauf jedenfalls nicht hingewiesen.

Die dritte Sache ist die Dusche, allerdings ohne Wasser. Darin hängt eine Kleiderstange, und dort hängen bei uns die Jacken. Als Garderobe ist die Dusche perfekt. Wer den Platz kennt, den nasse Regenjacken sonst im Wohnraum einnehmen, weiß das nach dem ersten Regentag zu schätzen.

Der Beifahrersitz ist der Schwachpunkt

Wir arbeiten unterwegs beide ungefähr den halben Tag, und das funktioniert gleichzeitig. Maria sitzt hinten am Tisch, dort gibt es zwei Anschnallgurte, ich ihr gegenüber auf dem gedrehten Fahrersitz. Auf dem Tisch liegt eine Anti-Rutschmatte, der Laptop hat zusätzlich eine rutschfeste Unterlage, damit steht während der Fahrt alles sicher. In die Quere kommen wir uns dabei nicht.

Maria arbeitet mit dem Laptop am Tisch im Wohnmobil
Marias Arbeitsplatz hinten am Tisch, mit Anti-Rutschmatte unter dem Laptop.

Der Schwachpunkt ist die Sitzposition hinten. Die Lehne steht sehr steil, und der Sitz ist hart. Für eine Stunde spielt das keine Rolle, über einen halben Arbeitstag schon. Zwei große Kissen an Bord sind deshalb bei uns Pflichtausstattung, Maria legt sich abends ohnehin eher quer über zwei Sitze, weil die lange Seite der Sitzecke mit rund 30 Zentimetern Sitzfläche sehr schmal ausfällt.

Licht stört beim Arbeiten kaum, weil die Fenster nach außen hin stark abgedunkelt sind. Blenden kann es nur von oben durch das Dachfenster, und das bleibt bei uns offen, weil dort die Satellitenantenne hängt. Wärme war bisher nie ein Problem, Kälte auch nicht. Abends reicht die Ambientebeleuchtung, zusätzliche Lampen brauchen wir nicht.

10 Liter auf der Autobahn, 11,5 im Schnitt

Auf der Autobahn liegt der Verbrauch bei etwa 10 Litern, über alle 5.000 Kilometer gerechnet sind es 11,5 Liter auf 100 Kilometer. Darin steckt alles: Autobahn mit Tempo 100, Landstraßen, Stadtverkehr und die Anfahrt auf Stellplätze. Für gut 5,3 Tonnen Reisegewicht halte ich das beim XLi für einen ordentlichen Wert. Die längste Tagesetappe waren knapp 500 Kilometer, für die wir mit Pausen acht bis neun Stunden gebraucht haben. Anstrengend wird so ein Tag am Ende, das ist im Pkw allerdings genauso.

Rangieren geht besser, als ich vor dem Kauf gedacht hätte, und der Wendekreis ist deutlich kleiner als erwartet. Nach hinten helfen zwei Kameras. Die obere sitzt auf rund 2,80 Metern und hat einen Weitwinkel, mit dem sich Abstände schlecht einschätzen lassen, für den groben Überblick taugt sie trotzdem. Im Alltag nutze ich die normale Kamera. Einweisen lasse ich mich selten, meist nur beim Ausrichten nach vorne, weil es weder vorne noch hinten Abstandssensoren gibt. Sobald Menschen in der Nähe sind oder wir unter Bäumen stehen, steigt jemand aus, dann geht es um die Höhe.

Seitenwind auf der Autobahn merkt man, schlimm ist er nicht. Deutlicher spürbar sind Lastwagen, denn beim Überholen und beim Überholtwerden zieht es kurz zur Seite. Aus dem Auto kannte ich das so nicht, inzwischen ist es Gewohnheit.

Auf schlechten Straßen klappert es im Aufbau ein wenig, damit hatten wir gerechnet. Ein Erlebnis der anderen Art war die Schotterpiste nach Nyfors mit ihren Schlaglöchern. Danach lagen die Kopfkissen im Heckbett voller Sägespäne, die noch aus der Produktion im Möbelaufbau steckten und sich durch die Vibration gelöst haben. Das mussten wir komplett absaugen. Für ein neues Fahrzeug ist das kein Ruhmesblatt.

20 Prozent Batterie am Tag, eine Woche Wasser

Ohne Landstrom standen wir bisher maximal einen Tag am Stück, das lag an den Plätzen und nicht am Wohnmobil. An einem sonnigen Tag verbrauchen wir rund 20 Prozent der Batteriekapazität. Darin enthalten sind die Satellitenantenne im Dauerbetrieb, abends Fernsehen, Beleuchtung, das Laden von Handys und Laptops sowie die Wasserpumpen. Der Kühlschrank läuft dabei über Gas. Wie viel die Solaranlage an einem solchen Tag zurückholt, haben wir noch nicht sauber gemessen. Beobachtet haben wir einmal zu Hause, dass die Batterien in zwei Tagen von 60 auf 100 Prozent kamen, allerdings mit sämtlichen Verbrauchern aus.

Beim Wasser kommen wir jeweils etwa eine Woche hin, sowohl beim Frischwasser als auch beim Schwarzwassertank. Das gilt für unsere Nutzung, also Hände waschen, Zähne putzen, Toilette nachts. Geduscht, Haare gewaschen und abgewaschen wird draußen oder in den Sanitäranlagen der Plätze. Nachgefüllt haben wir trotzdem oft, weil die Anzeige nur 25, 50, 75 und 100 Prozent kennt. Bei 25 Prozent füllen wir nach, lieber öfter als knapp. Abwasser und Schwarzwasser haben wir bisher drei- bis viermal entsorgt, nie randvoll, immer wenn sich die Gelegenheit ergab.

Die Heizung lief bisher zweimal nachts über Gas. Die erste 11-Kilo-Flasche ist nach zwei Wochen noch nicht leer, wie viel drin ist, weiß ich allerdings nicht. Dafür fehlt uns noch ein Füllstandsmesser mit Bluetooth. Am Landstrom heizt das Fahrzeug elektrisch und arbeitet dabei sehr leise, über Gas hört man sie etwas deutlicher.

Der größte Stromverbraucher am Landstrom ist die Heizung samt Warmwasserboiler, dazu die Kaffeemaschine. Fernseher und Satellitenantenne laufen auf 12 Volt, letztere mit 16 Watt. Dauerhaft an 230 Volt hängen nur die Laptop-Netzteile, deshalb bleibt der Wechselrichter hier durchgehend an.

Den Gasherd haben wir nie benutzt

Wir kochen an Bord, und die Küche des Dethleffs Globetrotter XLi reicht dafür vollkommen. Den eingebauten Gasherd haben wir bis heute kein einziges Mal angemacht, er bleibt kalt. Im Einsatz steht ein Multikocher, den wir noch vom Boot kennen, also Airfryer, Schnellkochtopf und Bratpfanne in einem Gerät. Damit machen wir praktisch alles, von Kartoffel-Wedges über Nudeln bis zum Anbraten. Das Gas im Innenraum werden wir deshalb vermutlich so gut wie nie brauchen.

Der Apothekerschrank ist im Alltag praktisch, das Spülbecken groß genug. Einen echten Kritikpunkt gibt es trotzdem, denn für eine Kaffeemaschine ist keine Stellfläche vorgesehen. Bei uns steht deshalb die kleinste Tchibo-Kapselmaschine hinter dem Spülbecken, und dort ist es eng. Warum es die Qbo ONE geworden ist, steht in der Bewertung dazu.

Der Kühlschrank ist groß genug und läuft am Platz über 230 Volt, während der Fahrt über Gas. Das Gefrierfach bleibt bei uns fast leer, dort liegt nur Eis. Die eingebaute Eiswürfelmaschine hat bisher einmal gearbeitet, eine ganze Tüte, und die hält im Gefrierfach durch.

Die Zerhackertoilette spült mit ein bis zwei Litern

Am täglichen Umgang mit der Zerhackertoilette gibt es wenig auszusetzen. Sie arbeitet leise, deutlich leiser als die Zerhacker, die wir vom Boot kannten, was auch am Alter der Geräte liegen dürfte. Beim Entleeren bleibt im Tank kaum etwas zurück, das funktioniert sauber. Ein Punkt ärgert mich trotzdem, denn jede Spülung verbraucht fast immer ein bis zwei Liter Wasser. Für den kleinen Gang würde ein halber Liter genügen, und über eine Woche gerechnet wäre das eine Menge gespartes Frischwasser.

Die Dusche haben wir bisher kein einziges Mal benutzt. Wir nehmen die Sanitäranlagen der Plätze, die Dusche an Bord ist für uns die Notlösung. Ich passe hinein, Maria hat reichlich Platz, danach ist allerdings alles nass und die Feuchtigkeit muss wieder heraus. Praktisch dafür ist der Ventilator zwischen Dusche und Toilette, der sich in beide Richtungen einstellen lässt. Im Winter dürfte er genau dafür wichtig werden.

Eine Kleinigkeit nervt im Bad täglich. Die Tür rastet nicht ein, wenn man sie zur Dusche hin offen stellen will. Sobald das Fahrzeug über die Hubstützen gerade steht, hält sie einfach nicht und schwingt zurück. Wer sie offen haben will, muss sie abschließen.

Spaltmaße bis zu einem Zentimeter

Der deutlichste Kritikpunkt am Dethleffs Globetrotter XLi betrifft die Verarbeitung der Möbel. Bei den drei Küchenschränken untereinander und am Sideboard liegen die Spaltmaße der Schubladen jenseits von gut und böse, teilweise bei einem ganzen Zentimeter. Manche Schubladen sitzen seitlich versetzt, bei den oberen sind es von links nach rechts über einen halben Zentimeter Versatz. Das sieht man mit bloßem Auge, ohne Zollstock und ohne guten Willen.

Bei fast 200.000 Euro Listenpreis geht das nicht. Dass im Wohnmobilbau Gewicht gespart wird und die Materialien deshalb dünn und leicht ausfallen, ist eine Sache, die ich verstehe. Schief sitzende Schubladen haben damit nichts zu tun.

Wie das Modell im offiziellen Auftritt aussieht, zeigt der Hersteller auf seiner Modellseite zum Dethleffs XL I. Dort heißt das Fahrzeug inzwischen ohne den Zusatz Globetrotter, und Spaltmaße sind auf den Bildern naturgemäß keine zu sehen. Wir zeigen deshalb, wie es bei einem ausgelieferten Fahrzeug tatsächlich aussieht.

Zwei weitere Punkte gehen in dieselbe Richtung. Das Fliegengitter der Eingangstür schrappt beim Schließen über seine Leiste, das ist laut und wirkt nicht so, als würde es lange halten. Die großen Heckklappen der Garage sind zwar praktisch, verziehen sich aber, wenn sie einmal aufschlagen. Die auf der Beifahrerseite hat es bei uns durch den Wind schon leicht erwischt. Klappen, die nach oben öffnen, wären hier die bessere Lösung gewesen.

Beim Stauraum fehlt uns genau eine Stelle, und die fällt täglich auf: eine Ablage für Schuhe direkt am Eingang. So liegen sie unten im Einstieg, und auf der untersten Stufe steht man dann in den eigenen Schuhen. In der Heckgarage und in den Fächern rund um die Betten steckt dagegen sehr viel Platz, allerdings mit ziemlich kleinen Öffnungen. Ganz hinten läuft der Raum zur Decke zusammen, dort passt keine normale Kiste mehr hinein. In diese Fächer wandert bei uns alles, wofür sich sonst kein Platz fand.

Hubstützen, Heizung und Betten überzeugen

Die nachträglich eingebauten Hubstützen sind der größte Komfortgewinn am ganzen XLi. Ankommen, Knopf drücken, das Fahrzeug steht in der Waage. Danach bewegt sich beim Gehen nichts mehr, und genau das macht den Unterschied im Alltag. Missen möchte ich das nicht mehr, und für uns war es das Geld wert.

Fast ebenso wichtig ist die Heizung. Wir haben sie auf 19 Grad eingestellt, und damit wird es nachts nicht klamm. Wer es wärmer mag, dreht sie höher. Vom Boot kennen wir das anders, dort war es morgens entweder stickig oder eiskalt. Hier bleibt es angenehm, selbst wenn alles geschlossen ist. Zusammen mit den Betten im Heck ergibt das erstaunlich guten Schlaf. Ich hatte befürchtet, dass mich die tief liegenden Fenster stören und ich die Rollos zerdrücke, passiert ist das bisher nicht.

Der nachgerüstete Wasserfilter gehört ebenfalls in diese Liste. Es ist eine Kombination aus UV-Filter und Partikelfilter, und sie nimmt einem die Frage ab, wie gut das Wasser am jeweiligen Platz ist.

Zwei Dinge, die uns überrascht haben, kann man kaum in eine Ausstattungsliste schreiben. Der XLi lässt sich leicht fahren und rangieren, und man geht sich an einem verregneten Tag zu dritt nicht auf die Nerven. Beides zusammen entscheidet mehr über eine Reise als jede Sonderausstattung.

Das Hubbett würden wir zu zweit weglassen

Das Hubbett vorne funktioniert gut. Es ist in zwei bis drei Minuten einsatzbereit, fährt zügig herunter und wieder hoch, und mit dem Vorhang lässt es sich nach vorne komplett schließen. Wichtig ist zweierlei: Das Bettzeug muss gerade liegen, und die Dachluke darüber gehört geschlossen, während die Sonnenblende offen bleibt. Sonst staut sich unter dem Glas die Hitze. Unser Sohn hat außerdem gelernt, dass man nicht mittig liegen sollte, weil dort zwischen den beiden Lattenrosten der Metallrahmen sitzt. Seitlich schläft es sich deutlich besser, ganz weich ist es trotzdem nicht.

Wären wir dauerhaft zu zweit unterwegs, würden wir das Hubbett weglassen und den Platz darüber als Stauraum nutzen. Sonst fällt mir am XLi keine Ausstattung ein, auf die wir verzichten würden.

Für wen diese Größe zu eng wird

Zwei Erwachsene mit einem Teenager passen ideal in den Dethleffs Globetrotter XLi, zwei Erwachsene mit zwei kleineren Kindern vermutlich auch. Bei zwei Erwachsenen und zwei Teenagern wird es dagegen eng, und schuld ist die Sitzecke. Ihre lange Seite bietet höchstens 30 Zentimeter Sitzfläche. Zu dritt dort zu essen geht, es sich zu viert gemütlich zu machen eher nicht.

Der zweite Punkt betrifft die Körpergröße, und dazu kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Ich bin knapp 1,97 Meter groß und wiege 138 Kilo. Für mich passt es, im Bad mit geschlossener Tür wird es allerdings deutlich enger, sobald jemand breiter gebaut ist. Wer über 1,97 Meter misst, stößt in der Dusche oben an. Damit lässt sich vermutlich leben, wissen sollte man es vor dem Kauf.

Ein Ärgernis zum Schluss, für das der Dethleffs Globetrotter XLi nichts kann: Die Fernbedienung der Dachklimaanlage funktioniert praktisch nur aus zehn Zentimetern Entfernung. Einen Meter weiter weg passiert nichts mehr. Die Anlage selbst arbeitet ordentlich.

Die Zahlen nach 5.000 Kilometern

  • Verbrauch: 11,5 Liter im Schnitt, rund 10 Liter auf der Autobahn
  • Längste Etappe: knapp 500 Kilometer in acht bis neun Stunden
  • Autark: etwa 20 Prozent Batterie pro Tag bei laufender Satellitenantenne
  • Wasser: rund eine Woche mit Frischwasser und Schwarzwassertank
  • Gas: zwei Heiznächte, die erste 11-Kilo-Flasche nach zwei Wochen noch nicht leer
  • Sitzecke: lange Seite mit etwa 30 Zentimetern Sitzfläche
  • Hubbett: in zwei bis drei Minuten einsatzbereit

Alle Erfahrungen und Angaben stammen aus unserem eigenen Dethleffs Globetrotter XLi und aus drei Wochen Dauerbetrieb, gemessen oder abgelesen. Stand August 2026, nach gut 5.000 Kilometern und drei Wochen Reise. Die Werte wachsen mit jeder Etappe, wir tragen sie hier nach. Was das Gewicht dieses Fahrzeugs im Alltag bedeutet, steht im Ratgeber zum Wohnmobil über 3,5 Tonnen, die Kaufgeschichte im Beitrag über den Kauf bei Güma.

Michael Lengemann
Geschrieben von

Ich bin Michael, 50, aus der Oberpfalz. Zusammen mit meiner Frau Maria führe ich eine Agentur für SEO und GEO, nebenher schreibe ich Psychothriller. Fünf Jahre lang hatten wir ein Boot in Kroatien und wissen seitdem, wie zuverlässig so etwas Geld frisst. Seit 2026 sind wir mit Luna unterwegs, einem Dethleffs Globetrotter XLi. Rund den halben Tag arbeiten wir aus dem Wohnmobil, der Rest gehört den Orten, an denen wir stehen. Beides steht in diesem Logbuch.

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