Magnetgeschirr fürs Wohnmobil: silwy Gläser mit Magnetpads

Am Anfang stand die Frage, ob wir wirklich so viel Geld für magnetisches Campinggeschirr ausgeben wollen. Günstig ist Magnetgeschirr fürs Wohnmobil nicht, und einfaches Geschirr aus Melamin erfüllt seinen Zweck ja auch.
Was den Ausschlag gegeben hat, war das Klappern. Geschirr muss während der Fahrt ohnehin gesichert werden, und dann scheppert es trotzdem im Schrank. Freunde mit Wohnwagen bekommen davon nichts mit, die sitzen beim Fahren im Zugfahrzeug. Wir sitzen in Luna, unserem Integrierten, mitten im Wohnraum und hören jedes Geräusch. Also haben wir uns für zwei Sets von silwy entschieden, eines in Grau und eines in Rot, sehr zur Freude meiner Frau. Dabei sind Teller, Müslischalen und Kaffeebecher, jeweils mit den Magnetpads darunter.
Der Magnet hält sogar an der Wand
Die Verarbeitung ist wirklich hochwertig, und der Magnet hält tadellos. Wie gut, zeigt sich am besten an der Wand. Ein Glas hängt dort waagerecht am Pad, ganz ohne Halterung darunter. Die Pads haben auf der Unterseite eine klebende Schicht, die sich wiederverwenden lässt. Ist sie verschmutzt, hält man sie kurz unter Wasser, danach klebt sie wieder. Abdrücke bleiben beim Ablösen keine zurück, was für empfindliche Oberflächen im Wohnmobil ein echtes Argument ist.
Bei 50 Kilometern pro Stunde bleibt alles stehen
Draußen zahlt sich das genauso aus. Während wir das hier schreiben, sitzen wir in Schweden am See, bei schönstem Sonnenschein und Böen um 50 Kilometer pro Stunde. Auf dem Tisch bleibt trotzdem alles stehen, auch die Kaffeetasse. Genau dafür haben wir das Magnetgeschirr gekauft.
Dazu haben wir zwei hohe Gläser aus bruchfestem Kunststoff geholt, deren Design etwas altmodisch wirkt und damit heute wieder ziemlich modern ist. Auch sie haften sehr gut, und die passenden Magnetpads liegen jeweils bei. Zwei Kaffeebecher sind ebenfalls dazugekommen. Einer steht bei mir während der Fahrt links am Armaturenbrett, Maria hat einen auf ihrer Seite. Genauso hält die Schale, in die unser Sohn seine Süßigkeiten packt.
Am meisten mitgemacht hat die Kaffeemaschine. Wir haben sie seitlich mit vier Magneten beklebt und auf die passenden Pads gestellt. Sie hält bombenfest.
Zusätzlich haben wir zuschneidbare Magnetelemente bestellt. Das wäre nicht nötig gewesen, denn passende Pads lagen den Sets ohnehin bei. Wir haben es zu spät gemerkt, das Päckchen war da schon geöffnet und die Rücksendung damit vorbei. Wer neu anfängt, packt also besser erst alles aus und zählt nach, bevor er nachbestellt.
Beim Besteck hilft nur Titan
In Videos sieht man es immer wieder. Wer im Wohnmobil magnetisches Geschirr nutzt und dazu normales Besteck aus magnetischem Stahl, hat das Besteck plötzlich mitten am Teller kleben. Praktisch ist das nicht. Wir haben uns deshalb ein Besteckset aus Titan geholt, das an den Magneten nicht haftet. Zu finden war es gar nicht so leicht. Teurer als gewöhnliches Camping-Besteck ist es, dafür sehr hochwertig.
Anzeige: Unser Besteck bei Amazon ist das Titan-Besteckset von SSGP (Affiliate-Link). Das ist ein Affiliate-Link. Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.
Gekauft haben wir bei Obelink und Amazon
Unsere silwy-Teile stammen teils von Obelink, teils von Amazon. Einen festen Link geben wir hier bewusst nicht an, die Preise schwanken zwischen den Anbietern deutlich. Es lohnt sich, vor dem Kauf kurz zu vergleichen. Nach den ersten Wochen sind wir sehr zufrieden, würden das Magnetgeschirr fürs Wohnmobil jederzeit wieder kaufen und werden das Sortiment nach und nach erweitern. Wer im Integrierten mitfährt und jedes Klappern hört, versteht diese Anschaffung sofort.



Ich bin Michael, 50, aus der Oberpfalz. Zusammen mit meiner Frau Maria führe ich eine Agentur für SEO und GEO, nebenher schreibe ich Psychothriller. Fünf Jahre lang hatten wir ein Boot in Kroatien und wissen seitdem, wie zuverlässig so etwas Geld frisst. Seit 2026 sind wir mit Luna unterwegs, einem Dethleffs Globetrotter XLi. Rund den halben Tag arbeiten wir aus dem Wohnmobil, der Rest gehört den Orten, an denen wir stehen. Beides steht in diesem Logbuch.