Wäschespinne fürs Camping: Fritz Berger Pop-up

Wir haben die Wäschespinne fürs Camping bei Amazon gekauft und rund 45 Euro bezahlt. Geliefert wird sie in einer kleinen Tasche, in der sie auch verstaut bleibt. Der Hersteller führt sie als Pop-up-Wäschespinne mit Standfuß, die sich zugleich als Stativ für eine Satellitenschüssel nutzen lässt. Wir brauchen sie ausschließlich für Wäsche, und dafür ist sie seit dem ersten Tag im Einsatz.
Aufbau, Heringe und fester Stand
Der erste Aufbau war fummelig. Die Leinen wollen entwirrt werden, und um das Gestell hochschieben zu können, muss man mehrere Verschraubungen lösen. Das Hochschieben selbst gelingt nicht auf Anhieb. Es sind einige Einzelteile, und man schaut am Anfang einmal genau hin, wie sie zusammengehören, notfalls mit der Anleitung daneben. Logisch aufgebaut ist das Ganze, nach ein paar Durchgängen hat sich das eingespielt. Es ist reine Gewöhnungssache, und danach steht die Spinne in wenigen Minuten.
Vier Heringe liegen bei, die sich in den Boden eindrehen lassen, dazu das passende Werkzeug. Damit steht die Spinne sicher, auch wenn es zieht. Beschweren muss man sie nicht, und abspannen lässt sie sich auch nicht, weil die Konstruktion darauf gar nicht ausgelegt ist. Wer sie auf einer Wiese aufstellt, dreht die Heringe in wenigen Sekunden ein. Auf befestigtem Untergrund fällt diese Möglichkeit weg, dort haben wir sie bisher nicht gebraucht.
Gewicht, Packmaß und die Kunststoffschrauben
Hier liegt für uns der Hauptgrund für den Kauf. Die Spinne ist sehr leicht und nimmt zusammengelegt kaum Platz weg. Im Wohnmobil zählt beides doppelt, weil jedes Kilo zur Zuladung gehört und jeder Zentimeter Stauraum vergeben ist. Verstaut wird sie bei uns in Luna in der mitgelieferten Tasche, und die liegt in einem der vorderen Staukästen. Zurück in die Tasche passt sie ohne Ringen, das gelingt bei zusammenlegbarem Zubehör nicht immer.
Die großen Gewindeschrauben, die das Gestell in Position halten, bestehen vollständig aus Kunststoff. Ob die auf Dauer halten, lässt sich nach dieser Zeit nicht sagen. Sorgen macht uns das nicht, es ist schlicht der Punkt, an dem wir bei diesem Aufbau zuerst mit Verschleiß rechnen würden. Bislang sitzt alles fest, und nichts hat Spiel bekommen. Wir beobachten es weiter und tragen es hier nach, falls sich etwas ändert.
Für Wäsche im Wohnmobil reicht sie völlig
Für das Geld bekommt man hier viel. Die Wäschespinne fürs Camping tut genau das, was sie soll, sie steht sicher, wiegt fast nichts und verschwindet danach in einer kleinen Tasche. Der erste Aufbau kostet etwas Geduld, danach ist es Routine. Wer im Wohnmobil regelmäßig Wäsche trocknen muss, spart sich damit die Leine zwischen Fahrzeug und Baum. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden.
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Ich bin Michael, 50, aus der Oberpfalz. Zusammen mit meiner Frau Maria führe ich eine Agentur für SEO und GEO, nebenher schreibe ich Psychothriller. Fünf Jahre lang hatten wir ein Boot in Kroatien und wissen seitdem, wie zuverlässig so etwas Geld frisst. Seit 2026 sind wir mit Luna unterwegs, einem Dethleffs Globetrotter XLi. Rund den halben Tag arbeiten wir aus dem Wohnmobil, der Rest gehört den Orten, an denen wir stehen. Beides steht in diesem Logbuch.